Jahresrückblick 2025: Eine Ära geht zu Ende.

Das erste Mal im Leben schreibe ich einen Jahresrückblick. Beim Bilder durchscrollen sehe ich, wieviel doch 2025 los war, und bin darüber überrascht, weil es sich ganz anders angefühlt hat. Und nach mehreren Tagen schreiben und Bilder durchgucken kristallisieren sich 5 große Themen heraus, die 2025 dominiert haben. Als ich ganz zum Schluss die Überschrift schreibe, kullern Tränen. Kein leichter Abschied, vielleicht doch kein Abschied für immer? Und gleich zwei Neuanfänge. Mein persönlicher Jahresrückblick 2025.

Diese Themen haben mein 2025 geprägt

Stoffmarkt ade?

Transporter zerstört. Schon wieder

Das Jahr beginnt turbulent. Ich komme nach einem langen Tag Bestellungen packen aus dem Lager und sehe jemanden mit einer bunten Tasche auf dem Rücken. Die kenn ich doch?! Das ist meine Tasche! Die hat Mutti genäht! Aus meinem Stoff! Der Typ hat meine Tasche geklaut!!! Ich zücke mein Handy, starte die Videoaufnahme und renne dem Typen hinterher. Unfairer Wettlauf, er auf dem Fahrrad, ich zu Fuß.

Ich renne, bis er in eine dunkle Gasse abbiegt, da schaltet sich mein Hirn wieder ein und ich rufe die Polizei. Ich denke, wenn der meine Tasche hat, muss mein Auto offen sein, die Tasche stand auf dem Beifahrersitz. Ich laufe zurück zu meinem Transporter, die Scheibe ist eingeschlagen.

Die Polizei schickt eine Streife und versucht den Typen auf dem Fahrrad noch zu erwischen. Vergebens. Dann kommen sie zu mir und schauen sich den Transporter an. Ich zeige ihnen das Video, der Dieb auf dem Fahrrad, im Dunkeln, von hinten, mit Kapuze. Keine Chance den zu identifizieren.

In der geklauten Tasche waren keine Wertsachen, nur Papierkram, den ich brauche. Und dafür nun der Ärger mit der kaputten Scheibe.

Weil der Transporter ein neues Modell ist, hat weder der Autohändler noch Carglass eine passende Fensterscheibe auf Lager.  Carglass baut mir eine schicke Plastikscheibe ein und verklebt ordentlich mit Tesa. Und ich parke den Transporter erstmal im Hinterhof. Nach 2 Wochen kommt eine Scheibe aus Spanien, gerade noch rechtzeitig vor dem Stoffmarkt. Mit dem Scheiben-Hack hätte ich nicht Autobahn fahren wollen und auch nicht auf öffentlicher Straße parken.  

provisorische Scheibe mit Klebeband befestigt

Nach dem Unfall 2023 nun der neue Transporter aufgebrochen. Sind das nun Steine, die das Universum in den Weg legt, damit wir drüber hüpfen? Oder ist das ein Wink mit dem Zaunspfahl, endlich die Arbeit, die viel Autofahrerei beinhaltet, aufzuhören? 

Der Dieb wurde übrigens erwischt, sein WG Mitbewohner hat ihn nach einem Streit bei der Polizei angezeigt. Die Tasche habe ich trotzdem nicht zurückbekommen, nur einen Teil des Inhalts. Falls sie jemand bei jemandem sieht, gerne bei mir melden. 

Wir werden vermisst

Im Herbst 2025 werden wir auf dem Stoffmarkt vermisst. Wir sind nur in Weil am Rhein und Villingen persönlich dabei. Dass wir irgendwann nur noch sehr wenige oder keinen Stoffmarkt mehr machen, hatte sich lange vorher angebahnt. 

Schon nach dem Unfall im Oktober 2023 wollten wir mit dem Stoffmarkt aufhören und haben Alternativen überlegt. Ich habe einen Kurs belegt, in dem man lernt, wie man online Kurse gibt. Habe mich Stunden um Stunden durch Technik gekämpft und geärgert und geflucht. Und habe letztendlich mit fast 100 Frauen eine Kimonojacke genäht. Einige davon hast Du vielleicht bei uns auf instagram gesehen. Mir hat es trotz der Technikprobleme Spaß gemacht. Das war unser Testballon, ob online Kurse überhaupt etwas für uns sind.

Mit dem Stoffmarkt aufhören haben wir uns Anfang 2024 aber nicht getraut. Eine Woche vor Stoffmarktbeginn haben wir einen neuen Transporter gekauft und Stoffmarkt und den Kurs parallel gemacht. Keine gute Idee. Stoffmarkt ist so zeitintensiv, dass man eigentlich nichts nebenher machen kann, schon gar nicht etwas, was man vorher noch nie gemacht hat. Aber wir haben uns durchgebissen, Nachschichten gemacht, und unperfekte Videos mit Babygebrabbel und Tastaturgeklapper im Hintergrund akzeptiert, was so gar nicht unseren Qualitätsansprüchen genügt (Danke an alle Teilnehmerinnen, die das ertragen haben und trotzdem weiter mit uns genäht haben). 

Dieser erste Kurs hat den Weg bereitet für den nächsten Kurs, Sashiko mit Keiko. Im Sommer 2024 haben wir mit Keiko Oboshi Videos aufgenommen. Aber auch hier haben wir noch weiter Stoffmarkt gemacht und statt dem geplanten Kursstart im Herbst hat sich alles bis 2025 verschoben. Ich habe wieder gemerkt, man kann nichts Neues nebenher aufbauen, nicht während der Stoffmarktsaison. Eigentlich wäre die Konsequenz gewesen, den Stoffmarkt ganz bleiben zu lassen und sich voll auf die Kurse zu konzentrieren. Dafür hatten wir aber nicht dem Mumm. 

Besondere Stoffmarktmomente.
Als hätte sie die Nägel extra für unseren Hokusai Stoff lackiert

Schulkinder und Stoffmarkt. Passt nicht.

Im Herbst 2024 wurde meine Tochter eingeschult. Nun hatten also wir zwei Schwestern, die zusammen Stoffmarkt machen, beide Schulkinder. Und der dritte Mitarbeiter hat eine Ausbildung angefangen, fiel nun also für den Stoffmarkt komplett weg und wir beiden Schulkindmamas mussten alle Termine selber rocken. Und am Montag Morgen wieder auf der Matte stehen um die Kinder in die Schule zu bringen. Egal, wie weit weg der Stoffmarkt am Sonntag war und wann wir nachts zu Hause ankamen. 

japanischer Schulranzen

Die Frühjahrssaison 2025 fing viel früher an als sonst, am 1. Februar, in unseren Winterferien. Die Winterferien hatten wir schon verplant, wir wollten zu den Großeltern. Aber wir sind ja flexibel, dann machen wir halt einen Road Trip, nach Weil, nach Frankreich, dann nach Österreich zu den Großeltern und dann zu meinem Bruder nach Dresden, wo der nächste Stoffmarkt geplant war. Dachte ich mir so und wollte uns für den Wintertermin in Weil anmelden. Meine Tochter hat sich schon gefreut, endlich mal mit nach Frankreich zu dürfen, und beim Stoffmarkt dabei sein liebt sie eh.

Dann kam der Wintereinbruch bei uns. Und ich habe neu gedacht. Vielleicht sind an dem Tag -20 Grad, oder 2 Grad und Regen. Da kann ich unmöglich meine Tochter den ganzen Tag bei uns am Stand dabei haben. Zum Aufwärmen gibt’s in Weil auch nix. Geht also nicht, Road Trip ade, kein Weil am Rhein im Februar für uns.

In Dresden waren wir dabei, wir Schwestern warm angezogen, meine Tochter hat den Tag mit ihrem Cousin, Onkel und Tante im benachbarten Hygienemuseum verbracht. Und wartet seither auf unsere nächste Reise nach Dresden mit Besuch des Hygienemuseums.

Einmummeln während wir den Stand aufbauen.
Dresden

Aber ganz ehrlich, ich brauche keinen Stoffmarkt Anfang Februar. Lieber 2-3 Stunden Schlitten fahren und dann wieder ins Warme. 

Der Stoffmarkt war fast 2 Jahrzehnte ein wichtiger Teil von kiseki und damit unserem Leben. Aber als Schulkindmamas jedes Wochenende unterwegs sein, teilweise sogar 3 oder 4 Tage am Stück, manche Wochen nur 2 Tage zu Hause sein und dann noch die online Bestellungen packen, das geht nicht lange gut. 

Wir haben also die Stoffmarktwochenenden reduziert und sind nicht die komplette Saison mitgefahren. Trotzdem konnten wir im 1. Schuljahr meiner Tochter in keinen Ferien richtig verreisen, weil ich immer auf dem Stoffmarkt war. Und die coolen Ausflüge am Wochenende zum Mittelalterfest, in den Kletterwald, ins Schwimmbad etc. hat Papa gemacht, während ich auf dem Stoffmarkt stand. Als meine Tochter noch im Kindergarten war, war das kein Problem, da haben wir einfach unter der Woche etwas unternommen. Aber mit einem schulpflichtigen Kind bleibt nur noch das Wochenende. Also habe ich entschieden, dass wir im Herbst nur noch nach Weil am Rhein und Villingen selber fahren. Für die anderen Termine hat unser Stoffmarkkollege Jan von Wirklich guter Stoff unsere Stoffe mitgenommen. Danke Jan! Bei Jan gibts übrigens die besten Hanfstoffe, und die passen super mit unseren japanischen Stoffen zusammen.

Schwarzwald
Schwarzwald auf dem Weg von Weil am Rhein nach Villingen-Schwenningen

Wie wir das 2026 machen, haben wir noch nicht endgültig entschieden. Aber die wenigen Wochen Schulferien, die wir im Jahr haben, möchte ich lieber mit meiner Tochter nutzen, solange sie noch gern Urlaub mit ihrer Mutter macht. Termine, die auf unsere Schulferien fallen, machen wir nicht mit. Außer es lässt sich gut mit Urlaub kombinieren.

Bodensee
Am Bodensee vor dem Stoffmarkt in Singen

Sashiko

Mama ist verrückt nach Sticken

Anfang 2025 haben wir unseren ersten Sashiko online Kurs mit der japanischen Sashiko Künstlerin Keiko Oboshi durchgeführt. Es sind wunderschöne Sachen entstanden. Im Herbst fand der zweite online Kurs statt. Seither treffen sich ein paar Sashikobegeisterte fast jede Woche zum gemeinsamen Sticken.

Henna und ihre selbst genähte und Sashiko bestickte Jacke

Im Dezember haben wir uns das erste Mal in Stahnsdorf getroffen, wo wir zuerst einen Stoff bestickt haben und dann damit Geschenke eingepackt haben (Furoshiki). 

Sashiko
Sashiko Stern auf Ahorn
Sashiko Stern

Kurz nach Weihnachten bekam meine Lieblingshose einen kleinen Riss. One stitch in time saves you nine, dachte ich und wollte gleich reparieren. Hab’s aber nicht gemacht. Ein Fehler. Dann drei Tage später doch 9x mehr Stiche. Aber zum Glück gibt es Sashiko und wunderschöne japanische Stoffe. Jetzt ist meine Hose schöner als zuvor und ich freue mich schon auf das erste Loch im anderen Hosenbein. Oder ich sticke einfach schonmal vorsorglich los, um den Stoff zu verstärken, so dass er gar kein Loch bekommt und sich ästhetisch dem linken Hosenbein anpasst. 

Das tolle an Sashiko ist, dass es sehr transportabel ist. Man braucht nur Stoff, Garn, Nadel, Fingerhut, und schon kann’s losgehen. Unsere Kursteilnehmerinnen haben im Frankreichurlaub und auf dem Flug nach Kroatien gestickt. Und ich hatte dieses Jahr meine Sashiko Utensilien in einer Brotdose bei jedem Ausflug dabei und habe überall gestickt, im Zug, im Auto, im Restaurant, im Japanischen Garten, beim Warten in der Musikschule … Meine Tochter hat mehrfach zu mir gesagt: Mama, Du bist verrückt nach Sticken.

Sashiko in der Braumanufaktur

Wir freuen uns auf mehr Sashiko 2026. Online, in Stahnsdorf und anderswo.

Sashiko und ADHS

Handarbeiten wirkt sich positiv auf die mentale und körperliche Gesundheit aus. Egal ob nähen, sticken, stricken, häkeln, weben, malen. Dazu gibt es einiges an Forschung, die im Buch Craft Psychology von Dr. Anne Kirketerp zusammengefasst wird. Dazu schreibe ich wohl nochmal einen ganz eigenen Artikel. Die wichtigsten Ergebnisse (mach ein Häkchen, wenn Du das auch bei Dir beobachtest):

„Handarbeiten 

  • reduziert Stress und senkt den Blutdruck
  • reduziert Depression und Angst
  • hat eine lindernde Wirkung auf Krankheiten wie Anorexia, Schizophrenie, Suchterkrankungen
  • hilft bei chronischen Schmerzen und chronischen Erkankungen
  • stärkt die Muskelmobilität (den Punkt kann ich nicht wirklich nachvollziehen, außer er bezieht sich auf die Mobilität der Finger 😉
  • steigert das Wohlbefinden und die Lebensfreude
  • reduziert Einsamkeit und soziale Isolation
  • verlangsamt frühe Stadien von Demenz
  • stimuliert Neuroplastizität

(Quelle: www.craftpsykologi.dk)

Ich merke an mir die beruhigende Wirkung von Sashiko. Diese monotone rhythmische Bewegung der Hände macht meinen Kopf frei.

Ich bewege eigentlich immer meine Hände, außer wenn ich schlafe. Ich wurde schon als Kind gefragt, ob ich Klavier übe, weil ich mit meinen Fingern auf dem Tisch geklopft habe wie beim Klavierspielen. Oder ich habe Bonbonpapier verknotet. Oder Grashalme geflochten. Oder meine Finder aneinandergerieben. Beim Sashiko Sticken können sich meine Hände bewegen und mein Kopf fokussieren.

Im Sommer habe ich eine ADHS Verdachtsdiagnose bekommen. Ich war als Kind zu unauffällig, deshalb keine Diagnose, sondern nur eine Verdachtsdiagnose. Meine Eltern meinen auch, kann nicht sein, Du konntest Dich super konzentrieren. Meine „Schusselfehler“ haben mir nicht die Noten versaut. Wir waren jeden Tag beim Sport und sind auch danach noch draußen rumgestromert, hatten also reichlich Bewegung. Ich habe immer mehrere Bücher parallel gelesen, aber nicht immer zu Ende. Ich habe 5 Jahre gebraucht um meine eigentlich fertige Doktorarbeit „fertig“ zu schreiben und abzugeben. Heute bin ich selbstständig in einem kreativen Bereich und habe mehr Ideen im Kopf, also ich in einem Leben umsetzen kann.

Kommt Dir bekannt vor? Judith Peters hat einen sehr schönen Artikel über ihre ADHS Symptome geschrieben, die kann ich fast alle auch bei mir abhaken. Witzigerweise habe ich wie Judith meine Diagnose im Sommer 2025 bekommen, mit Mitte 40. So wie gerade sehr viele Frauen.

Ich trage mich ja schon länger mit dem Gedanken, einen Sashikokurs für Frauen mit ADHS (mit oder ohne Diagnose) zu veranstalten. 2025 habe ich es nicht geschafft. Aber ich glaube, 2026 wird es das geben. Wenn Du dabei sein willst, melde Dich gern bei mir.

Online Kurse und Chancenqualifizierungsgesetz

Katharina hat sich dieses Jahr mit Videobearbeitung beschäftigt, damit unsere online Kurse schöner anzusehen und anzuhören sind als unsere ersten Kursvideos im Kimono Nähen Kurs. Das hatte zur Folge, dass wir sehr viele Videos aufgenommen haben um Rohmaterial zu haben, das sie dann bearbeiten kann. Neben informativen Videos (Kann ich Wachstuch in der Waschmaschine waschen?) entstanden natürlich sehr viele lustige Videos. Wir haben bisher nur einen kleinen Teil veröffentlicht. Vielleicht machen wir 2026 ein outtake mit den witzigsten Szenen, die zustande kommen, wenn 3 Schwestern zusammen Videos aufnehmen. 

Der Videomarketingkurs wird übrigens im Rahmen des CQG gefördert, d.h. die Agentur für Arbeit übernimmt die Kosten für die Weiterbildung und einen Teil der Lohnkosten. Wenn Du MitarbeiterInnen hast, die auch einen solchen Kurs machen möchten, kontaktiere uns gern für mehr Informationen.

Lernen, lernen, popernen: Podcasts, Workshops, Masterminds

Ohne meine Kopfhörer bin ich nur ein halber Mensch. Ich habe dieses Jahr so viele podcasts und Kurse gehört, dass ich glaube, ich hatte mehr Wachzeit mit Kopfhörern als ohne. Bestellungen packen ohne was auf die Ohren? Laaangweilig! Aufräumen und putzen ohne podcast? Laaangweilig! Auto fahren ohne einen Kurs zu hören? Laaangweilig! (For the record: Im Auto natürlich nicht mit Kopfhörer, sondern auf Lautsprecher.)

2023 habe ich mich für einen Kurs bei immocation angemeldet. Das war meine erste Weiterbildung seit der Uni. Seitdem war ich in verschiedenen Kursen, Workshops, Masterminds. Ich habe interessante Menschen kennengelernt (z.B. Tenzin Kiyozaki, Autorin von The Three Regrets und Schwester von Robert Kiyozaki), Menschen im echten Leben getroffen, die ich vorher nur von podcasts oder instagram kannte (z.B. Annik von Fewo Angels, Katrin von hanabira), viele neue Dinge ausprobiert oder Sachen nochmal gemacht, die ich schon länger nicht mehr gemacht habe.

Dieses Jahr habe ich sehr viele kreative Workshops gemacht, viele davon zusammen mit meiner Tochter, die das genauso liebt wie ich. Solche kreativen Kurse machen mir einfach so viel Spaß, ich könnte den lieben, langen Tag nichts anderes tun. Vor mich hinwerkeln und die Zeit vergessen.

Blockprinting & Sashiko mit Lizane von Atelier Maya und Keiko Oboshi

Sashiko und Blockprint

Sashiko mit Sophie Cagniart

Indigofärben mit Etsuko Sakamaki

Lampe bauen mit Maya von wanowa

Filzen mit Hanna von filzfuchs

Vogel und Blume von Hanna gefilzt

Sticken auf Papier mit Atelier Sonntagabend

Schmuck herstellen

Ich bin Gastgeberin – und Gästefavorit

Mit 14 wollte ich im Hotel an der Rezeption arbeiten. Daraus ist nichts geworden. Dafür habe ich tausende Nächte in Hotels und Ferienwohnungen verbracht auf Stoffmarkttour, Messen, Händlerbesuchen in Japan, Urlaub. 

Hotels sind mein größter Block in meiner Kontaktliste

Jetzt habe ich meine eigene Ferienwohnung, und die ist so gemütlich, dass ich gern selbst einziehen würde. Und auch unsere Gäste sind zufrieden, und ich freue mich und bin stolz auf eine Bewertung von 9,9/10 bei booking und 5/5 bei airbnb nach 1 Jahr Ferienwohnung. Ganz besonders freue ich mich auch über die Karten und Blumen, die ich von Gästen bekomme. 

Ferienwohnung und Sauberkeit – Flaschenhals Reinigungspersonal

Ich habe mir als Kind immer gewünscht, einmal so viel Geld zu verdienen, dass ich mir eine Putzfrau leisten kann. Jetzt putze ich selber meine Ferienwohnung. Am Anfang putze ich selber, um zu sehen, wie viel Aufwand das ist. Dann putze ich selber, weil ich keine Putzfrau finde. Dann putze ich selber, weil der Putzmann, den die Reinigungsfirma schickt, scheinbar das erste Mal im Leben putzt. Nach einer Stunde schicke ich ihn nach Hause und putze selber schneller und besser. Dann finde ich endlich eine gute Putzfrau, aber nach 4 Wochen hört sie bei mir auf, weil sie einen Großauftrag bekommen hat. Also putz ich wieder selber. Dann endlich ziehe ich das Goldene Los und finde Michelle. Sie ist super zuverlässig, putzt ordentlich sauber und faltet die Handtücher zu Herzen!

Das ist die wichtigste Lektion meines ersten Jahres als Ferienwohnungsvermieterin: Du brauchst gutes und zuverlässiges Reinigungspersonal!

Jede Buchung ein Baum

Wir pflanzen für jede Buchung einen Baum, und ich freue mich jetzt schon auf den Wald, den wir dadurch in 10 Jahren haben werden. Damit auch unsere Gäste sehen, was da über die Zeit zusammenkommt, will ich 2026 auch in der Wohnung einen „Wald“ pflanzen: Jeder Gast bekommt einen Baum-Aufkleber und darf den mit Namen versehen an die Wand kleben.

Für die Wochenendkurse 2026 bei uns (kiseki x Dancing Cranes) kannst Du in unserer Ferienwohnung übernachten. Und Deinen Baum pflanzen.

Wir renovieren ein 100 Jahre altes Haus.

Ein Entscheidungsmarathon

Im Juni gehen die Bauarbeiten für mein Haus von 1932 los. Es ist schon vieles neu gemacht, aber es gibt auch noch viel Altes im Haus, z.B. Abwasserleitungen original aus dem Baujahr. Nachdem ich mir monatelang den Kopf zerbrochen habe über den neuen Grundriss und wo genau Steckdosen hin müssen, kann es endlich losgehen.

Mir war nicht klar, wie wahnsinnig viele Entscheidungen man bei einer Renovierung treffen muss, auch über Dinge, von denen ich nicht mal wusste, dass man da eine Wahl hat: welche Fliesen, welche Farbe für die Fliesenfugen, welcher Fußboden, welche Fußbodenleisten, welches Waschbecken, welcher Wasserhahn, wo wieviele Steckdosen und Lichtschalter, welche Farbe für die Wand – weiß ist nicht gleich weiß.

Fliesen auswählen
Waschbecken auswählen
Laminat und Tapete auswählen
Wandfarbe auswählen

Irgendwann konnte ich keine Entscheidungen mehr treffen und war bei der Küche sehr froh, einen Profi an meiner Seite zu haben, der mir viele Entscheidungen abgenommen hat. Das Ergebnis wird dadurch sicher nicht schlechter.

Respekt an alle Häuslebauer, die von Grund auf alles entscheiden müssen. Die Grundfesten standen bei mir ja schon, das hat die Zahl an Entscheidungen massiv reduziert, und schon das war mir irgendwann zu viel. Bei der nächsten Renovierung mach ich einfach alles genauso wie diesmal, die gleichen Handwerker, die gleichen Materialien, die gleichen Farben. Nicht nochmal alles neu entscheiden.

TrockenbauStänderwerk

Mohn und Kernbohrung: Ein Haus voller Überraschungen

Bei einem Altbau weiß man vorher nie, welche Überraschungen einen erwarten. Nach dem Abriss des Bades im Untergeschoss sehen wir, dass ein Teil der Abwasserleitung noch aus dem Baujahr 1932 ist. Das müssen wir tauschen gegen ein neues Abwasserrohr. Die Baustelle wird also unerwartet spektakulärer. An einem sonnigen Sommertag kommt ein kleiner Bagger und buddelt ein großes Loch. Einen Tag später kommen große starke Jungs mit einem großen starken Bohrer und bohren ein Loch in die Hausmauer.

Kernbohrung für neue Abwasserleitung.

 

Das alte Abwasserrohr zerbröselt einfach, als der Handwerker ein bisschen Erde vom Rohr entfernt
Altes Abwasserrohr

Es gibt aber auch sehr erfreuliche Überraschungen: Das ganze Jahr über blüht irgendetwas in meinem Garten. Ich kam so oft in diesem Jahr zum Haus und war freudig überrascht, was jetzt blüht. Vieles davon sind Pflanzen, die ich auf meiner Wunschliste stehen habe und nun nicht mehr selber pflanzen muss. Wunsch schon erfüllt (Hyazinthe, Magnolie, Mohn, Roter Ahorn).

roter Ahorn

Zukunftsmusik: Gartenhaus und japanischer Garten

Zum Haus gehört ein großes Grundstück und ein gemütliches Gartenhaus mit Blick in den wunderschönen Garten. Nun stell Dir vor, Du sitzt da und stickst Sashiko und guckst auf einen japanischen Garten. Kopfkino läuft? Noch ist es nur ein Traum, aber der japanische Garten wird kommen. Inklusive Tsubaki, die wünsch ich mir schon seit 15 Jahren. Und bis es soweit ist, fahre ich nach Ferch in den Bonsaigarten.

Sashiko im Bonsaigarten in Ferch

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Ich habe die Katze im Sack verkauft

Die Idee für ein Produkt namens „Die Katze im Sack“ habe ich schon seit Jahren. Aber mir hat es an gestalterischer Fähigkeit gemangelt um sie umzusetzen. Dank Canva war das dieses Jahr ganz einfach und ich hatte endlich meine Katze im Sack. Im Januar gibt es in Japan Überraschungstüten und Glückstüten, fukubukuro. Das konnte ich perfekt mit meiner Katze im Sack verbinden. 

In Japan sind fukubukuro, Lucky Bag oder Überraschungstüten, sehr beliebt an Neujahr. Es ist immer mehr an Wert in der Tüte, als man bezahlt. Bei manchen Läden stehen die Menschen sogar Schlange, um eine fukubukuro zu ergattern.

Unsere Überraschungstüten, Fukubukuro oder Katze im Sack, kamen sehr gut an. Manche Kundinnen haben direkt nach Erhalt ihrer Katze im Sack noch einmal bestellt. Das werden wir also auch 2026 wieder haben. Ich freue mich schon auf die Katze im Sack 2026

Leipzig, mon Amour

Jahrelang kannte ich Leipzig nur als ICE Station auf dem Weg nach Nürnberg. In den 1990ern war ich einmal in Leipzig auf dem beeindruckenden Rathausplatz. Und dann erst wieder 2024. Dieses Jahr war ich gleich viermal in Leipzig. Und ich habe das Gefühl, es wird in Zukunft noch häufiger werden. 

Mein erster Besuch in Leipzig dieses Jahr begann mit einer Bootstour. Was ein großartiger Weg ist eine Stadt zu entdecken. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Eindruck einer Stadt, als wenn man durch die Straßen läuft. Und Leipzig kann man ganz wunderbar auf den vielen Kanälen erkunden. Nicht umsonst wird Leipzig auch „Klein-Venedig“ genannt. Alte Industriegebäude, Gründerzeithäuser, herrschaftliche Villen, alte Bäume… Und nach der Bootstour entlang der Strecke spazieren gehen und die Häuser aus einem anderen Blickwinkel entdecken. 

Zum WGT in Leipzig will ich schon, seit ich das erste Mal davon gehört habe. Da zu Pfingsten aber auch der Karneval der Kulturen in Berlin stattfindet, bin ich nie nach Leipzig gefahren. Letztes Jahr wollte ich spontan hinfahren, habe aber kein Hotelzimmer mehr bekommen. Dieses Jahr bin ich dann endlich das erste Mal zum WGT in Leipzig, zusammen mit meiner Tochter. Das erste Highlight haben wir gleich am ersten Tag: eine Führung über den Südfriedhof, inklusive Fledermäuse füttern, durchgeführt vom BUND. Mir war vorher gar nicht klar, wie lebendig ein Friedhof ist.

Fledermaus aus der Auffangstation für verletzte Fledermäuse in Leipzig

Am zweiten Tag wollten wir uns die Folterkammer im Leipziger Rathaus anschauen, die Führung war aber schon ausgebucht. Das Stadtgeschichtliche Museum war aber auch so interessant, sogar für meine Tochter war es kein Problem, dort 2 Stunden zu verbringen.

Im Grassi Museum für Völkerkunde haben wir eine Führung durch die Asien Abteilung gemacht, mit anschließender Vorführung, wie ein Kimono angezogen wird. 

Ich habe endlich das Völkerschlachtsdenkmal besucht, zu dem ich schon als Schülerin zu Carmina Burana wollte. Sehr beeindruckend. 

Und natürlich speisen wir in Auerbachs Keller.

Im Juli war ich schon wieder in Leipzig, diesmal zusammen mit meiner Schwester mein Patenkind besuchen.

Flamingos im Zoo Leipzig
Felix Leipzig Hotelbar mit Ausicht
Blick von der Hotelbar auf der Dachterasse

Im November fand das Immocation Festival erstmals in Leipzig statt. Mein drittes Immovation Festival und mein vierter Leipzigbesuch in diesem Jahr.

Immocation Festival in der Leipziger Messe
Immocation Festival 2025 in Leipzig
Assetklasse Baumwolle. Langfristig halten.

Auf den Hund gekommen

Ich mag Hunde nicht. Seit ich als Kind auf dem Weg zur Schule von einem Terrier gebissen wurde. Es tat nicht weh, aber ich musste zum Arzt (vorsichtshalber) und durfte nicht zum geplanten Wettkampf am Wochenende nach dem Biss. Seitdem habe ich Angst vor Hunden. 

Seit ein paar Jahren haben meine Eltern Hunde. Die mag ich auch nicht. Aber diesen Herbst hatte ich das erste Mal in meinem Leben einen Hund auf dem Schoss. Winnie, einer der Hunde meiner Eltern.

Der kleine Winnie kam beim Essen zu mir betteln, ich gebe aber Hunden grundsätzlich nichts. Habe ich schon erwähnt, dass ich Hunde nicht mag? Er kam trotzdem wieder. Und sprang auf meinen Schoß. Bäh. Aber ihm gefiel es da. 

Beim nächsten Essen das gleiche Spiel, betteln, nichts bekommen, hochspringen. Und dann kuschelt sich der kleine Winnie wie ein Baby an mich. 

Jetzt mag ich Winnie. Aber Hunde mag ich immer noch nicht.

Der Wasbär und das Neinhorn: Die hört schlecht

Ich habe Otosklerose. Und befinde mich damit in guter Gesellschaft. Beethoven hatte Otosklerose und hat seine letzten Kompositionen nicht mehr mit seinen Ohren gehört. Wenn ich also auf dem Stoffmarkt nicht auf Deine Frage reagiert habe, dann, weil ich sie nicht gehört habe, tut mir leid. Meine Schwester schreitet dann immer schnell ein und erklärt: Die hört schlecht. 

Leider schreitet die Krankheit langsam voran und ist nicht heilbar. Man könnte die Hörknöchel gegen Titan tauschen, damit wieder alles schön schwingt und der Schall weitergeleitet wird. Ich habe mich jetzt erstmal für die weniger invasive Variante entschieden: Ich habe ein Hörgerät getestet. Und kann wieder Gesprächen folgen ohne dauern WAS? zu sagen. An die eigene blecherne Stimme gewöhnt man sich erstaunlich schnell. Jetzt bin ich nicht mehr der WASbär, jetzt darf ich auch mal das NEINhorn oder der NAhUND sein.

Reisen und Speisen. Ich liebe Ausflüge und gutes Essen

Im Bonsaigarten Ferch war ich dieses Jahr so oft, dass ich mir nächstes Jahr eine Jahreskarte kaufe
Im Samurai Museum Berlin war ich mit der Samurai Gruppe Takeda
Beelitz Baumkronenpfad
Beelitz Heilstätten
Ballon Ausstellung in Berlin
Im Schlaraffenland: Blaubeeren pflücken in Klaistow
Yuzu Cheesecake, Matcha Cheesecake, Matcha Eis
Melon Pan
Steuerfortbildung in Düsseldorf
Besuch aus Japan. Meine Freundin Megumi besucht mich in Berlin
Bodensee
Den Stoffmarkt in Singen haben wir genutzt für einen Ausflug zum Bodensee, wo wir mit unseren liebsten Stoffmarktkollegen gepicknickt haben. Inklusive spektakulärem Gewitter auf der anderen Seeseite.
Paul Kalkbrenner Konzert in Nürnberg
A Techno Ballett Odyssey in Berlin

Mein 2025 – Fazit

Darauf bin ich 2025 stolz

  • 20 Jahre kiseki !!!
  • Newsletter an viele Tausend Menschen geschickt und Rückmeldungen bekommen à la: „Ich freue mich auf den nächsten Newsletter.“ (Danke für solches Feedback!) 
  • Unglaublich viele Entscheidungen getroffen
  • Gemütliche Ferienwohnung mit Bestnoten gestartet
  • Wir haben kiseki Stoffe in die ganze Welt versendet. Und in meiner Ferienwohnung Gäste aus der ganzen Welt empfangen.
  • Ich habe 60 Bäume gepflanzt und für Streuobstwiesen gespendet. (https://aepfelundkonsorten.org)
  • Ich habe ein Jobangebot von einer Steuerberaterin bekommen. Danke Martin Richter, ich habe so viel bei Dir gelernt.
  • Nach 15 Jahren habe ich wieder einen Blog angelegt und den ersten Beitrag geschrieben. Ich freue mich riesig, wenn Du bis hierher gelesen hast!
    (2010 hatte ich über meinen Alltag in Japan gebloggt. Darüber habe ich Henna kennengelernt und unsere Japanreise zum Quiltfestival hat sich daraus ergeben. Henna habe ich seitdem fast jedes Jahr getroffen und dieses Jahr hat sie bei unserem Sashikokurs mitgemacht. Die tolle Jacke oben im Bild ist von Henna genäht und bestickt.)

Ich bin gespannt, was sich aus diesem Blog alles entwickelt. Also keine Scheu, immer melden bei mir, auch gern 2, 3 mal, wenn ich nicht sofort antworte. Emailadresse und Telefonnummer stehen im Impressum.

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht

  • Die Katze im Sack verkauft
  • Ein Haus renoviert
  • Jahresrückblick geschrieben. Gute Übung für den 20 Jahres Rückblick
  • Zum WGT in Leipzig gewesen
  • Mit meiner Tochter das Neujahrskonzert der Berliner Philharmoniker besucht. Dieses Jahr noch als Live Übertragung im Kino, nächstes Jahr gehen wir in die Philharmonie
  • Musikschule besucht. Die Harfe war Liebe auf den ersten Ton für meine Tochter
  • Beelitz Heilstätten und Baumkronenpfad besucht

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

Es geht immer weiter. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.

Dafür bin ich 2025 besonders dankbar

Ich bin dankbar, dass ich mit dem, was ich liebe, meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Und dabei noch anderen Menschen eine Freude bereiten kann.

Ich bin dankbar, dass meine Tochter genauso eine große Leidenschaft für Kreatives und große Träume hat wie ich und immer dabei sein will.

Geburtstagsgeschenk für meine Tochter. Sie hat sich gewünscht, dass ich das Bild im Blog zeige.

Mein Ausblick auf 2026

Dancing Cranes – kiseki bekommt eine Schwester

Aus den Erfahrungen mit den Kursen, der Ferienwohnung, dem Gartenhaus und Gesprächen mit verschiedenen Menschen hat sich eine Idee entwickelt, die ich so großartig finde, dass ich mir das gut bis zur Rente vorstellen kann und für mich eine gute Alternative zum Stoffmarkt darstellt. Es fühlt sich an, als laufen nun die verschiedenen Fäden zusammen und verweben sich zu einem wunderschönen Stoff.

Die ursprüngliche Idee mit Dancing Cranes war es, online Kurse anzubieten. Ich mag aber auch so sehr das Zusammenkommen vor Ort, das Länger bleiben können nach Kursschluss, das noch zusammen essen gehen, sich wieder sehen beim nächsten Workshop, … und ich habe diesen bezaubernden Ort dafür, dass ich auch vor Ort Kurse veranstalten will.

Ein Ort für eine kreative Auszeit. Wo Deine Hände in Bewegung und Dein Geist zur Ruhe kommt.

Ab 2026 haben wir ein Atelier für kiseki x Dancing Cranes, wo wir Kurse anbieten rund um die Themen Handarbeit / Handwerk, Textil, Japan. Wir haben Euch im Newsletter zu Euren Wünschen befragt und sind überwältigt von der Resonanz. Tausend Dank für Euer Feedback! Das hilft uns, ein ganz tolles Kursprogramm aufzustellen. Wer noch mitmachen will, kann gerne noch bis 12.1.2026 den Fragebogen ausfüllen. 

Wir freuen uns jetzt schon auf ganz tolle Kurse und Kursleiterinnen, z.B. Kimono nähen mit Barbara Carbonell, Wachstuchtaschen nähen mit Sabine Gerlach (elbmarie), indigofärben mit Petra Jordan.

Wir haben auch Kooperationen mit Coaches und Therapeuten geplant. Dieser neue Ort wird etwas ganz besonderes, für Hand und Geist, versprochen. 

Japanreise

Wir wollen ab 2026 jedes Jahr 1-2 Japanreisen mit Fokus auf Handwerkskunst und Textilien anbieten. Das Land, die Menschen, die Kultur kennenlernen, Gärten und Tempel besuchen, im Ryokan und Kloster übernachten, die vielfältige japanische Küche genießen,  Workshops vor Ort besuchen (Shibori, Sashiko, Messerschmiede…), Kimonoausstellungen, Stoffläden, Flohmärke … 

Einen Info-Abend zur Japanreise veranstalten wir Mitte Januar.

Bonsaigarten Ferch
Tonkatsu essen mit Henna in Düsseldorf. Mit Henna war ich bereits 2011 in Japan

Meine Ziele für 2026

  • Wir renovieren eine weitere Immobilie
  • Ich eröffne weitere Ferienwohnungen
  • Ich beginne mit dem Bau meines japanischen Gartens. Zuerst kommen die Tsubaki zu mir.
  • Ich treffe mich regelmäßig mit 1000 Sashikobegeisterten zum Sticken
  • Wir feiern eine große Gartenparty zum 20jährigen Jubiläum von kiseki, inkl. Minikursen und japanischem Essen
  • Wir feiern die Ateliereröffnung von Dancing Cranes
  • Wir präsentieren den ersten kiseki Adventskalender (auch so eine Idee, die schon lange in meinem Kopf herumspukt, schon ein bisschen bearbeitet wurde und endlich ganz raus will)
  • Wir erweitern unser Kursprogramm und veranstalten Workshops
    • zu verschiedenen Themen: Sashiko, Shibori, Kimono nähen, japanisch kochen, Wachstuchtaschen nähen, Kleider nähen, Kintsugi …
    • mit verschiedenen Künstlern und Kreativen als Kursleiterinnen: Barbara Carbonell, elbmarie Sabine Gerlach, Petra Jordan
    • an verschiedenen Orten: Stahnsdorf (Potsdam/Berlin), Leipzig, Dresden, Weimar, Nürnberg, Köln, Weil am Rhein, Ostsee …
  • Ich fahre mit 12 kreativen, neugierigen Frauen nach Japan und wir erleben ganz aktiv japanische Handwerkskunst vor Ort. Zur Laubfärbung im Oktober / November

Noch sind wir in der Planungsphase für die Kurse und Japanreise und freuen uns über Dein Feedback, welche Kurse, Kursleiterinnen und Orte Du Dir wünschst. Nimm gern bis 12.1.2026 an unserer Umfrage teil.

Wenn Du Interesse an unserer kreativen Japanreise hast, kreuz das unbedingt auch in der Umfrage an (ganz unten). Eine Informationsveranstaltung zur Japanreise machen wir Mitte Januar. Abonniere unseren Newsletter, wenn Du das nicht verpassen willst.

Wenn Du selbst einen Kurs in unserem Atelier in Stahnsdorf anbieten möchtest, melde Dich bei uns!

  • Mein Motto für 2026 heißt: Der beste Weg, die ZUKUNFT vorauszusagen, ist, sie zu GESTALTEN. 

Wenn Du bis hier her gelesen hast: Gratulation! Du hast meinen längsten geschriebenen Text seit meiner Doktorarbeit gelesen. Und nun freue ich mich auf ganz viele Kommentare.

Auf ein kreatives 2026!

20 Kommentare

  1. Hallo liebe Frau Reichenbach,

    ich bestelle seit vielen Jahren Stoffe bei Ihnen und habe seit knapp zwei Jahren meinen eigenen kleinen Laden, in dem ich diese auch verkaufe. Die Stoffe sind einfach wunderschön; Sie haben wahrlich einen wunderbaren Beruf, so vielfältig und bunt. Mit Begeisterung habe ich den Blogeintrag gelesen. Und zwar bis zum Ende: das will etwas heißen, es ist mein erster Beitrag, den ich in diesem Format gelesen habe (bin schon etwas grauer..) Ich ziehe meinen Hut vor Ihrem Tatendrang!!!

    Die nächste Bestellung habe ich schon auf Papier und muss im Laden gegenprüfen, ob ich nicht wieder etwas doppelt bestelle (man ist ja Wiederholungstäter).
    Ich wünsche Ihnen von Herzen alles erdenklich Gute für 2026 und für alles was noch kommt.

    Dagmar Buciek aus Bonn
    vom Kaufhaus Knebel in Ahrweiler

  2. Danke, Juliane, für diesen schönen Rückblick auf und Einblick in dein Leben. Ich freue mich riesig auf alle neuen Projekte in 2026 und auf die Japanreise.
    Auch für mich (vermutetes ADHS – noch ohne Diagnose, daher sehr interessiert an dem Themenkurs!) ist Handarbeiten unverzichtbar für mein seelisches Gleichgewicht – und Sashiko eine eine wunderbare Erweiterung.
    Auf ein erfolgreiches neues Jahr für Dancing Cranes x Kiseki!
    Alles Gute und bis bald in Stahnsdorf

  3. Vielen Dank für den wunderbaren Rückblick. Das hat mich inspiriert auch mal zurückzuschauen. Freue mich schon auf das was im neuen Jahr kommt.
    Lieben Dank Beate

    1. Liebe Beate, Es passiert tatsächlich etwas beim Schreiben, das ist etwas ganz anderes als nur die Fotos im Rückblick zu schauen, wie ich es bisher gemacht habe. Ich werde mir das zur neuen Jahresendroutine machen, einmal alles aufschreiben und dann sortieren sich die Knoten im Kopf von ganz allein.

  4. Danke für diesen wunderbaren und inspirierenden Inhalt.
    Habe mir schon jahrelang die schönsten
    und meistbewunderten
    “ Kiseki Sommerhosen“
    genäht.
    Gutes Gelingen für
    alle Pläne.
    ❤️lichst
    Sibyl Hofmann
    Sommerhosen

  5. Liebe Juliane,
    nachdem ich diesen Jahresrückblick gelesen habe freue ich mich noch einmal mehr darauf mit Dir zusammen zu arbeiten!
    Ein befreiendes Motto.

  6. Liebe Frau Reichenbach, seit einigen Jahren bin ich begeisterte Kundin Ihres Stoffangebots und kann es meist kaum erwarten, bis es neue Stoffe gibt. Ihr Stoff(muster)Angebot ist großartig. Und nun auch noch dieser persönliche Einblick in andere Bereiche ihres Lebens; vielen Dank dafür.
    Mir war gar nicht klar, wie vielseitig Sie unterwegs sind? Respekt!
    Liebe Grüße aus Esslingen und beste Wünsche für all Ihre Unternehmungen im neuen Jahr.
    Sigrun Stiegemeyer

  7. Hallo Juliane,
    wir kennen uns (noch) nicht, aber ich bin begeistert von diesem Blog!
    Sashiko-infiziert habe ich mich schon vor Jahren, bin aber jetzt schon etliche Jahre nicht dazu gekommen. Leider!, jedoch gingen familiäre Dinge vor.
    Nun bin ich wieder erinnert an so viele Ideen und spüre die Sehnsucht sie auch umzusetzen.
    Ganz herzlichen Dank und ein gutes und mit genügend Besinnlichkeit einhergehendes Jahr bei allem Engagement wünscht Dir
    Beate aus Bad Driburg im Teutoburger Wald 🌳

    1. Hallo Beate,
      schön, dass Du uns gefunden hast.
      Komm doch gern in unseren kostenlosen Sashiko Workshop am 12.1. Ich finde das Sashiko sticken immer so entspannend, auch wenn ich vorher dachte, nö, das passt eigentlich grad gar nicht, es ist soo viel zu tun. Und wenns nur für ne halbe Stunde ist, das reicht schon zum runterkommen.
      Würde mich freuen Dich zu sehen.

  8. Liebe Juliane,

    vielen Dank für den Rückblick! Das ist eine große Ermutigung für etwas, um das ich mich immer drücke…
    Auch ich zähle mich zu den infizierten Wiederholungstäterinnen seit den Stoffmärkten, hauptsächlich Weil am Rhein, den ich vor einiger Zeit eigentlich vor allem wegen Kiseki besucht habe! Ich möchte dieses Jahr Zeit finden für Deine Workshops, auch wenn es ein ganzes Stück weit weg ist und es vielleicht erst mal „nur“ für online reicht. Und vor allem habe ich sehnsüchtig auf die Japan-Reisen gewartet🥰 Ich freue mich sehr, dass es klappt, und dass es der Spätherbst sein wird! Meine Lieblingsstoffe sind übrigens die klassischen Blaudrucke.

    Liebe Juliane, ich wünsche Euch ein großartiges Jahr!🙏🏻
    Herzliche Grüße aus dem Südwesten
    Angela

  9. Hallo Juliane, ihre Schaffenskraft, ihre Ideen, ihr Streben nach Neuem, einfach umwerfend!!!
    Ich bin eine jahrelange treue Kundin aus der Schweiz die sicher schon hunderte Taschen genäht hat.
    Alle mit Katzenmotiven!! Meine Kundschaft weiss unterdessen dass es die exklusiven Katzentaschen nur bei Liz gibt😂gerade gestern ist wieder eine Bestellung rein gekommen..
    Ich habe mir einen schönen Vorrat an Wachstuch angelegt ( als wie ich es geahnt hätte dass Sie nicht mehr an die Stoffmärkte fahren werden)
    Da ich jetzt gegen die 80 zugehe, ist das so in Ordnung für mich.
    Ich bedanke mich für die tolle Zusammenarbeit, meine Bestellungen wurden immer zu meiner Zufriedenheit ausgeführt.
    Vielen herzlichen Dank und für all ihre Pläne wünsche ich Ihnen gutes Gelingen!
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Liz Zimmermann

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